Guten Tag,
es wird Zeit, sich gegen einen Trend zu stemmen. Das Wort "Windhose" wird in der Presse zunehmend und beinahe inflationär für jedes beliebige stärkere Windereignis verwendet.
Man schaue nur in die beiden obersten Einträge der Tornadoliste (29.06.2012 - Tegel und Groß Zecher). Beides mal musste Thomas Sävert nach dem Zitat der Presseartikel einwenden, dass die vorliegenden Informationen eher für Downbursts sprechen. Weitere Beispiele gibt es zuhauf.
Daher zur Klarstellung: Das Wort "Windhose" ist ein Synonym für das Wort "Tornado". Was ein Tornado ist, muss hier nicht erneut breitgetreten werden, trotzdem: http://de.wikipedia.org/wiki/Tornado
Jede andere Verwendung dieses Begriffes ist falsch! Liebe Redaktionen aller Medien dieser Welt, nehmt es bitte zur Kenntnis!
Gruß, Gerrit

, auch wenn mir da das imaginäre "gegen-die-Windmühlen-anrennen" in den Sinn kommt. Wir haben das ja auch schon ausführlich an anderer Stelle einmal diskutiert, doch auch mir ist es nicht entgangen, dass es tatsächlich wohl eine häufigere Verwendung des Wortes "Windhose" gibt. Definitiv möchte ich da meine Hand nicht ins Feuer legen, aber um eine klare Häufung herauslesen zu können müssten wir eigentlich noch herausfiltern, was mit den früheren Unworten wie "Mini-Tornado" oder "Mini-Windhose" geworden ist. Da habe ich das subjektive Empfingen, das es weniger geworden ist, aber vielleicht verwenden einige Redaktionen anstatt dieser Unwort nun wieder vermehrt "Windhose". Man müsste das wirklich für die letzten Jahre einmal komplett aufarbeiten, aber das ist eher ein medienwissenschaftliches Thema.