Als ehemalige Studentin der historisch vergleichenden Sprachwissenschaft, oder auch Indoeuropäistik, muss ich Dir ein wenig widersprechen, Makolki.
Der keltische Sprachenzweig hat sich schon sehr früh vom germanischen abgesondert. Da gibt es allenfalls gemeinsame Wurzeln, mehr nicht. Das Polnische gehört nicht zu den germanischen Sprachen, sondern zu den slawischen. Auch hier hat es schon früh Unterschiede gegeben, allerdings nicht so stark wie zur keltischen Sprachfamilie.
Richtig ist, dass die meisten europäischen Sprachen eine gemeinsame Wurzel haben, was nicht heisst, dass überall mal das Gleiche gesprochen wurde.
Nun meine Meinung zur sogenannten Verblödung: rein sprachlich ist es völlig normal, dass es zu verschwommenen Übergängen kommt und dass die Sprache sich in ihrem Gebrauch verändert. Das hat es schon immer gegeben. Auch das Aussterben von Sprachen, auch wenn es sehr bedauerlich ist, war immer schon ein Thema. Heutzutage tritt es nur noch verstärkt auf, weil fast jeder Mensch auf der Erde mit jedem kommunizieren kann. Das geht nicht, ohne einen gemeinsamen sprachlichen Nenner zu finden. Und natürlich gehen dabei sprachliche Minderheiten unter.
So, das alles ist nun aber ganz schön vom eigentlichen Thema abgekommen.
Damit Beiträge einigermassen verständlich sind, sollte man natürlich ein wenig auf seine Rechtschreibung und seinen Ausdruck achten. Meistens wird einem schon klar, was gemeint ist, auch wenn nicht alles fehlerfrei formuliert wurde. Darum geht es ja wohl auch nicht, sondern wohl eher um einen ziemlichen Mangel an einem Mindestmaß an Sorgfalt. Zum Glück gibt es das hier nur sehr vereinzelt, dass man mal nachfragen muss, was eigentlich gemeint ist. Bisher war doch fast alles verständlich oder wurde nachgebessert.
Grüße
Insa
